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Lesungen
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Für Altersklassen 10 bis 14 Jahre:
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"Hilfe, ein Wildschein kommt !"
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Wildschwein Maxi wieder auf abenteuerlichen Pfaden unterwegs!
Für 10–Jährige - ein Lach-Erlebnis und zugleich ein Stück DDR-Geschichte
Für 60–Jährige - Erinnerung an Kindheit und einstige Lese-freuden.
Hier eine kurze Textprobe:
„Aus war es mit der vormittäglichen Stille des kleinen Tierparks der Jungen Naturforscher. Ein Tohuwabohu brach los. Der Eimer schepperte über den Boden. Maxi kreischte vor Schmerz und Zorn in den höchsten Tönen. Der Pfau tuckerte wütende. Hinten bei der Schlafbaracke kläffte der Schäferhund Cäsar aufgeschreckt an seiner Kette. Löffel schrie aus Leibeskräften: „Halt es doch, halt es!“ Volker brüllte gleichzeitig auf, denn Maxi hatte ihn ziemlich unsanft umgerannt. Der Stadionsleiter donnerte noch mal den Namen des Vierbeiners in den Lärm ... Und das Wildschwein raste im Schnellzugtempo fort aus diesem Höllenkessel ... Und nimmt seine Leser mit ins turbulente Geschehen!
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"...auch ohne Gold und Lorbeerkranz"
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Lesung ab 5.Klasse. Es geht um olympische Ideale, die "Tyrannei des Siegenmüssens" und Hemmnisse wie Kränkungen, die ein körperlich behinderter und begeisterter Sportler als 12-Jähriger mit Energie und der Hilfe seiner Freunde überwindet.
Nach einem Verkehrsunfall ist einem Zwölfjährigen ein Teil seines linken Fußes amputiert worden. Wie der körperlich behinderte Junge entgegen der herrschenden "Tyrannei des Siegenmüssens" ein begeisterter Sportler bleibt, alle Kränkungen und Hemmnisse überwindet, und wie dabei Freundschaft in eine schwere Bewährungsprobe gerät, das wird hier spannend und mit viel Einfühlungsvermögen erzählt.
Thüringer Landeszeitung v. 4.Oktober 2003:
Wer, wie Wolfgang Held, die Höhen und Tiefen des Lebens kennt und die Leser zu berühren weiß, erzählt Geschichten von zeitloser Gültigkeit. Helds Motto: Ein Jugendbuch, das nicht auch von Erwachsenen mit Gewinn gelesen werden kann, sollte jungen Lesern gar nicht erst in die Hand gegeben werden.
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Für Altersklassen ab 14 Jahre:
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Der Roman ist, wie der international erfolgreiche und vielfach ausgezeichnete Spielfilm, ein Plädoyer für Toleranz.
Ein Plädoyer für Toleranz! Anfang der fünziger Jahre des 20.Jahrhunderts teilen der Volkspolizist Josef Heiliger und der Vikar Hubertus Koschenz, beide lebensbedrohlich erkrankt, zwar ein Sanatoriumszimmer, aber nicht die gleichen Ansichten. Erzählt wird hier aufregend und berührend von der ungewöhnlichen Begegnung zweier junger Menschen im Deutschland jener bewegenden Jahre.
OTZ, 13.01.1996:
Im Roman nach dem Film kann der Autor vertiefen, differenzieren - er und seine Leser kennen nun die Geschichte nach 1989 und bewerten die Historie von 1950 etwas anders. Doch die Story ist von jener Qualität, dass sie auch jetzt anrührend bleibt: menschlich,traurig, uns empörend und besänftigend.Wolfgang Held benutzt eine schlichte Sprache im Präsenz, er setzt gängigen Floskeln selten Widerstand entgegen. Ich habe sein Plädoyer für Toleranz, für das Aushalten - nicht Gutheißen - des anderen mit wachsender Spannung gelesen. . .Nach Umbrüchen blühen zu oft Ausgrenzung und Denunziation. . .Deshalb hat mich dieses Buch hellhörig gemacht für seine Botschaft, die im Titel so deutlich steht.
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Die Lesung aus "Wie eine Schwalbe im Schnee" lenkt das Interesse auf einen historischen Bürgerrechtler in Thüringen, der von der Geschichtsschreibung wegen seines die eigenmächtigen Obrigkeiten gefährtenden Verhaltens über Jahrzehnte im Dunkeln gelassen hat.
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In diesem spannenden und tief bewegenden Roman wird eine durch viele Jahrzehnte verschwiegene Tragödie enthüllt In rückhaltloser Offenheit wird dem Leser das Schicksal jener einzigen deutschen militärischen Einheit nahe gebracht, die im zweiten Weltkrieg unter schwarz-rot-goldener Fahne in der jugoslawischen Volksbefreiungsarmee gegen die faschistischen Okkupanten aus Deutschland und Italien ihr Leben einsetzten und bis zum letzten Atemzug kämpften. Die Handlung ist eng verknüpft mit der Geschichte des fahrenden Händlers Hans Sulka, einem sogenannten "Volksdeutschen" und späten Nachfahren der Mutter Courage.
Ein Buch, das man sicher nicht vor der letzten Seite aus der Hand legt!
Nachbemerkung: Die Teilnahme deutscher Antifaschisten an der Seite der Anti-Hitler-Armeen wird in einigen Kreisen der Bundesrepublik immer noch als "Landesverrat" verurteilt oder verschwiegen. Auch in der DDR unterblieben verdiente Ehrungen. Teilnahme am antifaschistischen Kampf auf der "falschen Seite" war im Gegenteil oft sogar Anlass zu Maßregelungen.
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Für Erwachsene
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"Die gläserne Fackel"
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Dieser spannende Roman ist Familienchronik, Werkchronik und Chronik deutscher Geschichte zugleich. Lesungen sollen das Interesse für die in manchem wichtigen Tatbestand dem Vergessen anheim gegebenen Fakten wecken.
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Für Erwachsene, besonders im Pflegedienst Tätige und pflegende Angehörige:
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Dieser Roman ist den Grauen Schwestern vom Orden der Heiligen Elisabeth und all jenen Menschen gewidmet, die liebevoll und aufopfernd den langen Weg eines Alzheimer-Kranken in die Dunkelheit begleiten.
Das Buch lässt den Leser teilnehmen an einem tragichen Familienschicksal.Mehr und mehr muss Markus erkennen, das sich sein "Mädchen", wie er seine Frau Monika liebevoll nennt,verändert.Aber auch Monika merkt,dass nichts mehr so ist wie früher.Alltägliche Handgriffe werden zu unüberwindlichen Hindernissen. Ihre Krankheit, bald als Morbus Alzheimer diagnostiziert, frisst den liebenden Partner förmlich auf,schränkt aber seine Liebe nicht ein. Einfühlsam, spannungsreich und mit großer Herzenswärme wird die Geschichte in Tagebuchform erzählt.
Berliner Lesezeichen, 06.07.2000:
Wolfgang Held hat ein Buch geschrieben, das aufwühlt und das Einblicke gestattet in den leidvollen Alltag von Alzheimer-Kranken.Es will und kann keine fachliteratur sein, wohl aber kann es aufmerksam machen auf ein schwieriges Problem, mit dem viele Menschen konfrontiert sind, es kann Sensibilität und Verständnis dafür steigern. Eine wichtige Funktion.
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Das Buch zur
Geschichte des unvergessenen Spielfilms "Einer trage des anderen Last", sowie der nicht veröffentlichte zweite Teil.
Es ist die Geschichte von Josef Heiliger und Pater Blasius. Eine literarische Skizze, die als Fortsetzung nach "Einer trage des anderen Last" wieder ein Spielfilm werden sollte.
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